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Die Bedeutung der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden für den ländlichen Raum

Die Rolle, welche die Jagdgenossenschaften und Eigenjagden für den ländlichen Raum und dessen nachhaltige Pflege spielen, kann kaum hoch genug geschätzt werden. Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer leisten einen erheblichen Beitrag für die Artenvielfalt und den Erhalt unserer Kulturlandschaft, oft über das gesetzlich geforderte Maß hinaus.
Das hat spürbare Vorteile für die ländlichen Regionen:

  • Sie wachen über die korrekte Jagdausübung und kontrollieren die ordnungsgemäße Erfüllung der Hege- und Pflegepflichten der in ihnen organisierten Grundeigentümer.
  • Sie sind die Schnittstelle und Vermittler zwischen kommunalen Interessen und denen ihrer Mitglieder.
  • Sie gestalten aktiv die Lebensräume für Mensch und Tier. So stellen die Jagdgenossen oft freiwillig den Jagdertrag für Gemeindeaufgaben, kommunale Einrichtungen oder ökologische Maßnahmen zur Verfügung.
  • Sie übernehmen die Pflege der Wald- und Feldwege und tragen so dazu bei, wichtige Strukturen in ländlichen Regionen aufrechtzuerhalten, zu verbessern und zu gestalten.
  • Sie erbringen freiwillig und auf eigene Kosten enorme Leistungen für die Pflege der natürlichen Lebensräume, wie durch die Anlage von Hecken, Feuchtbiotopen oder die Ansaat von Stilllegungsflächen. Damit wird neben dem jagdbaren Wild auch das Überleben einer Vielzahl nicht jagdbarer bzw. ganzjährig geschonter Tierarten gesichert und unentbehrliche Rückzugräume geschaffen.

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